Allgemeine Geschäftsbedingungen

DER VEREINBARUNG GEGENSTAND
Gegenstand dieser Vereinbarung ist die ordnungsgemäße Erbringung einer Detektivdienstleistung.

Der Eintritt eines bestimmten Erfolges ist hingegen nicht Gegenstand des Vertrages und kann nicht garantiert werden. Honorar fällt somit unabhängig vom Erfolg jeglicher Maßnahmen an.

BERICHTERSTATTUNG
Die Berichterstattung erfolgt grundsätzlich schriftlich. Mündliche Zwischenberichte sind  auf Grund möglicher Hörfehler bzw. Missverständnisse unverbindlich.

HAFTUNG
Der Auftragnehmer haftet für die ordnungsgemäße und rechtmäßige Ausführung des Auftrages. Eine Haftung für den Erfolg der Maßnahmen wird ausgeschlossen.
Der Auftraggeber haftet für Aufwendungen oder Schäden, die auf Grund mangelnder oder falscher Informationsweitergabe beim Auftragnehmer entstehen. Ebenso haftet der Auftraggeber für den Verlust von technischem Gerät, wenn der Verlust auf ein Fehlverhalten des Auftraggebers zurückzuführen ist.

Beispiel:Preisgabe von Informationen über verdeckte technische Einrichtungen).
 

Mehrere Auftraggeber haften dem Auftragnehmer zur ungeteilten Hand. Der Auftragnehmer hat die Wahlfreiheit, welchen Auftraggeber er r zuerst zur Haftung heranzieht.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für die Folgen, die aus der Verwertung der Berichtsinhalte durch den Auftraggeber entstehen.

HONORAR
Zur Verrechnung gelangt jeder im Zusammenhang mit den erteilten Aufträgen anfallender Personal- oder Sachaufwand. Dazu zählt insbesondere: Aktenstudium, interne Besprechungen, Einsatzvorbereitung, Durchführung von Ermittlungen und Recherchen, Durchführung von Beobachtungen und deren vorbereitende Maßnahmen (Umgebungsstudie), technische Einsätze inkl. eventueller Wartungen.

Beispiele:  Tausch des Aufzeichnungsmediums oder der Stromversorgung), das Berichtwesen, die Auswertung von Video-, Foto- und Audiodokumentation, Beratungsgespräche (ausgenommen der Erstberatung), Ablöse von
Mitarbeitern aus taktischen oder arbeitsrechtlichen Gründen, der Betrieb von technischen Geräten, Kommunikationskosten im Ausland, Reise und Nächtigungskosten, Auslagen aller Art.


Einsätze werden ab dem tatsächlichen Standort des oder der eingesetzten Mitarbeiter bzw. bis zum Ort des Dienstendes des oder der eingesetzten Mitarbeiter verrechnet. Dies gilt für  verrechnete Zeit und Kilometer.

ZAHLUNGSVEREINBARUNG
Das Honorar ist bei Übergabe des (Zwischen-) Berichtes und der (Zwischen-) Rechnung sofort fällig. Monatliche Zwischenrechnungen sind zulässig. Eine Aufrechnung mit Gegenforderung ist nicht zulässig. Bei Zahlungsverzug tritt ein kostenpflichtiges Mahn- und Inkassowesen in Kraft, dessen Kosten der säumige Auftraggeber zu tragen hat. Offene Zwischenrechnungen führen zu einer vorübergehenden Einstellung der Detektivarbeiten.
Ab 14 Tagen nach Fälligkeit der Rechnung werden für den offenen Betrag Verzugszinsen in jener Höhe verrechnet, die den hierfür geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu entnehmen sind.
 

FOLGEKOSTEN
Termine bei Behörden oder Gerichten, die im Zusammenhang mit dem gegenständlichen Auftrag stehen, werden als Bestandteil des Auftrages angesehen und  gesondert verrechnet.

ZUSATZAUFTRÄGE
Gegenständliche Honorarvereinbarung gilt auch bei  Zusatz- oder Folgeaufträgen, die schriftlich oder mündlich vom Auftraggeber erteilt werden.

OBSERVATIONSEINSÄTZE
Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass trotz fachlich einwandfreier Durchführung  ein Restrisiko besteht, die Zielperson aus dem Sichtfeld zu verlieren.

AUSFÜHRUNGSFREIHEIT
Die Art der Ausführung des Auftrages, insbesondere die Wahl der Methodik oder der Einsatz einer anderen Detektei obliegt dem Auftragnehmer. Der Auftragnehmer hat, sofern der Auftraggeber nicht erreichbar ist, die Freiheit, unaufschiebbare Handlungen ohne Rücksprache mit dem Auftraggeber auf dessen Kosten auszuführen. Der Auftraggeber ist umgehend über die veranlassten Handlungen zu unterrichten.

QUELLENSCHUTZ
Wird einer Auskunftsperson durch den ermittelnden Detektiv der Schutz seiner Identität zugesagt, verzichtet der Auftraggeber auf jegliche Information zu dieser Person.

VERSCHWIEGENHEIT
Gem. den Bestimmungen des § 130 der Gewerbeordnung besteht für Berufsdetektive und deren Bedienstete die Verschwiegenheitspflicht.
Diese Verpflichtung ist für die Dauer des Verfahrens aufgehoben, wenn der Auftraggeber Bedienstete des Auftragnehmers als Zeugen vor einem Gericht oder einer Behörde namhaft macht.
Darüber hinaus wird der Auftragnehmer ausdrücklich von der Verschwiegenheitspflicht entbunden, wenn gegenüber den Behörden  Angaben zur  Berichterstattung gemacht werden müssen, um an auftragsrelevante Informationen zum Nutzen des Auftraggebers zu gelangen. Die gegenüber der Behörde getätigten Angaben unterliegen auf Behördenseite in der Folge in aller Regel der Amtsverschwiegenheit.

VERSCHWIEGENHEIT – ABWEHR ZIVILRECHTLICHEN ANGRIFFE
Für den Fall, dass die Aufhebung der Verschwiegenheitspflicht von Dritten zivilrechtlich bzw. gerichtlich erzwungen werden will, verpflichtet sich der Auftraggeber, sämtliche zur Abwehr dieses Angriffs notwendigen Kosten durch Vorauszahlung zu übernehmen. Dies gilt insbesondere für Anwalts- und Verfahrenskosten, aber auch für erstrittene Geldbeträge für den Fall, dass ein Verfahren verloren geht.
Werden die erforderlichen Mittel nicht rechtzeitig bereitgestellt, gilt als ausdrücklich vereinbart, dass der Auftragnehmer vom Auftraggeber von der Verschwiegenheit entbunden wurde.

ABWEICHUNG  VON  DEN AGB
Jede Abweichung von den AGB oder der gegenständlichen Honorarvereinbarung bedarf der Schriftform und der Fertigung des Auftragnehmers. Vereinbarungen mit Mitarbeitern des Auftragnehmers, ausgenommen solchen, die zur gesetzlichen Vertretung berufen sind oder denen Prokura erteilt wurde, sind gegenstandslos.

VERTRAGSSTORNO
Die vorzeitige Beendigung des Auftrages ist dem Auftragnehmer schriftlich mitzuteilen. Der Auftraggeber haftet für zusätzliche Kosten, die durch eine vorzeitige Vertragsbeendigung dem Auftragnehmer entstehen.

GERICHTSSTAND UND RECHTSWAHL
Auf diesem Vertrag ist österreichisches Recht anzuwenden. Die Zuständigkeit des Bezirksgerichts Imst gilt als vereinbart, insofern nicht § 14 KSchG zwingend etwas anderes vorschreibt.

KOSTEN

Allgemein:
Die Detektivdienstleistungen werden nach tatsächlichem Aufwand  (Arbeitsstunden, Kilometer, Auslagen) verrechnet.

Ersatz von Detektivkosten
Die Kosten für notwendige Detektivdienstleistungen können beim sogenannten Verursacher  zurückgefordert werden.
Konkret bedeutet das:  Im Zuge eines Rechtsstreites beauftragen Sie unsere Detektei mit Erhebungen, um Ihren Standpunkt vor Gericht beweisen zu können. Zu dieser Maßnahme werden Sie durch das Verhalten  Ihres Gegners  praktisch wohl oder übel gezwungen. Der Schaden, der Ihnen durch die Bezahlung des Auftrages entsteht, können Sie vom Verursacher einfordern.

Tatsächliche Kosten
Da die Preisgestaltung Angelegenheit eines jeden Unternehmers ist, wäre es nicht angebracht, hier über konkrete Stundensätze Auskunft  zu erteilen. Kosten können nur nach Kenntnis des Sachverhaltes abgeschätzt werden.
Realistisch ist folgendes:
Fragen Sie nie nach Stundensätzen, weil Sie ja nicht abschätzen können, wie lange die Ermittlungen andauern. Legen Sie  besser  bei einem kostenlosen Gesprächstermin Ihr Anliegen vor und lassen Sie sich von uns  einen Plan vorschlagen. Die angestrebte Vorgangsweise können wir in der Regel mit den anfallenden Kosten hinterlegen.

Kontaktdaten

Gebhard Wechner

Eibentalweg 63
6460 Imst, Österreich

So erreichen Sie uns